Atelier Joyabella

Wiesenstr. 19

16552 Schildow, Mühlenbecker Land

 

contact@joyabella.de

 

CALL & COLLECT

ausschließlich -MIT TERMIN- möglich.

 

 

Handgefertigte Glasmurmeln und verträumte Geschichten vereinen sich zu einer eigenen kleinen Welt.

 

Fernab vom Trubel der wilden Großstadt, am nördlichen Stadtrand von Berlin befindet sich am Mauerweg ein kleines, feines Atelier.

 

Wunsch Anfertigungen sind gerne möglich.

Schreib mir einfach eine Mail.

 

Fotos: www.borkh-photography.de



Wie hält die Fassung auf der Murmel?

Ein wichtiges Detail ist die Einfassung der Glasmurmel.

Mit der Zeit und durch hartnäckige Übung habe ich eine Technik entwickelt, den Silberdraht direkt

in das Glas einzuschmelzen.

Dadurch ist die Fassung NICHT angeklebt sondern der Draht ist fest mit der Murmel verbunden.

Zuerst schmelze ich ein Stückchen Silberdraht an, so dass eine kleine Kugel entsteht und tauche dieses gekugelte Drahtende in die heisse Glasmasse ein.

 

 

 

Wie lange bleibt eine solche Glaskugel in dieser Form bestehen?

 

Theoretisch können die Glaskugeln sehr alt werden, vielleicht wird die eine oder andere Murmel

sogar ein Familien Erbstück.

Die ältesten Glasperlen, die Archäologen gefunden haben, sind über 2000 Jahre alt.

 

 

 

Welche Temperatur hat die Flamme und

warum erhitzen sich die Glasstäbe nur vorne im Feuer?

Die Flamme ist zwischen 1000 und 1200 Grad heiss.

 

Die Glasstäbe, aus denen ich die Murmeln herstelle, können einfach in der Hand gehalten werden,

weil Glas keine Hitze leitet.

 

So ist es möglich, ganz filigrane und komplexe Muster aus dem Glas "von Hand" herzustellen.

 

Es gibt schier unendliche Möglichkeiten, um das gläserne Innenleben zu gestalten.

 

 


Das ist die sogenannte "Implosionstechnik", damit kann man Blumen und Korallen Riffe in die Murmeln machen. Das Schöne an dieser Technik ist der 3D-Effekt, durch den die Muster schön plastisch erscheinen.

Man erhitzt erst das Glas und drückt es auf einer feuerfesten Unterlage platt. Auf diesen "Teller" werden dann kleine Muster gemalt. Diese werden dann ganz vorsichtig überschmolzen.

Der 3D-Effekt in der Kugel entsteht durch das langsame Überschmelzen des aufgemalten Musters.

Man kann Punkte, Spiralen und Wellen in verschiedenen, opaken Farben aufmalen.

Dazu ist es wichtig, dass diese Gläser vorher ganz dünn gezogen worden sind, sog. "Stringer".

 

Diese lassen sich auch für die Pilze ganz hervorragend verwenden!

 

Eine Variante der Implosion, ist die sogenannte "Schwammerl-Technik", man sticht mit Schwung einen relativ kühlen, dünn gezogenen "Stringer" in transparentes, sehr heisses Glas und drückt dann mit viel Gefühl das "Pilzhütchen" in das Glas hinein.

So entsteht der optische Effekt eines Pilzes.

Und wie entstehen diese Spiralwirbel und Farbverläufe aus den Chaos-Kollektionen?

Das ist die "freie Matsch-Technik"

ich vermische intuitiv die Farben und den Glitzerstaub miteinander und lasse mich vom Ergebnis überraschen.

Diese Farbverläufe sind wirklich unwiederholbar und deswegen super faszinierend.

Das Geheimnis der Chaos Kollektionen ist das langsame, kontrollierte und

doch unkontrollierbare Verschmelzen der einzelnen Farbschichten.

Fotos: www.borkh-photography.de